Beagle Beagle

Schulterhöhe: Rüde 36 - 40 cm, Hündin: 33- 38 cm
Gewicht: 10 - 18 KG
Fell: Kurz, dicht und wetterbeständig
Farbe: Dreifarbig (schwarz, braun und weiß); (blau, weiß und braun); dachsfarbig gefleckt, hasenfarbig gefleckt, zitronengeld gefleckt, zitronengelb und weiß; rot und weiß, braun und weiß, schwarz und weiß, ganz weiß. Die Rutenspitze ist weiß
Krankheiten: Ohrentzündungen, Epilepsie, Hüftdysplasie, Bandscheibenvorfall, Grüner Star.
Lebenserwartung: 12 - 15 Jahre
FCI Gruppe 6 Laufhunde, Schweißhunde und verwandte Rassen

Geschichte:

Der Beagle ist ein Jagdhund der für die Treibjagd auf Feldhasen und Wildkaninchen gezüchtet wurde.
Er ist ein lauffreudiger Meutehund.
Beagle jagen in der Regel in der Meute und die Jagd wird von den Hundeführern zu Fuß geführt und nicht wie die Foxhounds die meistens zu Pferd auf der Fuchsjagd begleitet werden
Aus dem Grund wurden die Beagle früher als die Treibhunde der armen Leute bezeichnet.
Der Ursprung dieser Hunderassen liegt vermutlich in Frankreich in der Normandie.
Im Jahre 1066 gelangen weiße Hubertushunde durch die Familie Talbot nach England. Sie wurden auch Northern Hounds genannt und wurden als Schlanke Jagdhunderasse beschrieben, die flott und sicher auf der Spur war, aber einen schrillen, unangenehmen Spürlaut von sich gab.
Um 1400 fanden die Engländer während des Hunhundertjährigen Kriegs im Süden Frankreich, weitere, ihnen bis dahin unbekannte Hunderassen.
Es waren mittelgroße Hunde, die bunt gescheckt und gesprenkelt waren. und eine unermüdliche Jagdleidenschaft hatten.
Sie konnten den feinsten Fährten nach einer langer Zeit noch folgen.
Sie waren aber langsam und schwer und hatten sehr viel Hautsubstanz.
Sie erhielten den Namen Southern Hounds und waren wie oben beschrieben, gescheckt und gesprenkelt, in Schwarz oder Braun.
Durch die Ausrottung durch die betriebene Jagd auf Hochwild wie Rehe und Hirsche sowie wehrhaftes Großwild wie Bären existieren nur noch scheue Wildarten, die sich tagsüber verstecken und die ein Hund nur durch das Verfolgen ihrer Fährte jagen konnte.
Dafür war die Nase der Northern Hounds allerdings nicht mehr fein genug.
Daher kann man davon ausgehen, dass der Ursprung der heutigen Hunderassen der Hounds auf die Northern Hounds und auf die Southern Hounds zurückgeht. Bei der Züchtung dieser Rasse ging es nicht nach dem Aussehen, sondern nach der Brauchbarkeit für die Jagd.
Um die Positiven Eigenschaften beider Rassen miteinander zu verbinden kreuzte man den Southern Hound und den Northern Hound und so entstand der Beagle.
In König Heinrich VIII. Haushaltsbuch tauchten 1515 zum ersten Mal Buchungen an den Keper of the Begles auf.
Im Jahr 1615 wurden von L.R Jackson, alias Gervase Markham in seiner allgemeinen Beschreibung aller wichtigen Jagdhunderassen der litte Beagle erwähnt (kleiner Beagle) der in der Satteltasche des Jägers Platz fand und eifrig jeder Wildspur nachging, aber nur selten selber tötete, sondern das gejagte Tier nur ermüdete.
Der Begriff beagling wurde damals als eine Form der Hundejagd in einer Meute geprägt.
Als eigenständige Hunderasse existiert der Beagle allerdings erst seit 1890 durch die Anerkennung des Kennel Club Großbritanniens das auch als Ursprungsland des Beagle gilt.

 

 

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Charakter:

Da Beagle für die Jagd in der Meute gezüchtet wurden sind sie überaus Freundlich zu Mensch und Hund.
Aus dem Grund wird diese meist als Laborhund für Versuche genutzt.
Trotz allem sind sie in der Regel nach diesen Schlimmen Erfahrungen immer noch freundlich zu Menschen.
Der Beagle ist ein Hund mit einem liebenswürdigen und aufgeweckten Charakter, ohne Aggressives oder Ängstliches Verhalten. Er ist daher als Schutzhund gänzlich ungeeignet.
Für die Zwingerhaltung ist er nicht geeignet, er ist ein Rudeltier und braucht daher Familienanschluss.

Haltung und Pflege:

 

Ein Beagle muss mit Konsequenz erzogen werden da diese Rasse meist sehr Stur ist. Konsequenz sollte man aber auf keinen Fall mit Härte verwechseln.
Ebenfalls sollte man darauf achten, ihm nicht so viel zu Fressen zu geben, da er sehr verfressen ist.
Der Beagle braucht sehr viel Beschäftigung und Auslauf und ist sehr Wasserfreudig.
Sogar im Hundesport kann ein Beagle glänzen wie z.B Agility.
Allerdings besitzt diese Rasse einiges an Jagdtrieb.
Kaninchen, Enten oder andere Tiere wecken sofort den Jagdtrieb.
Die Fellpflege ist unkompliziert, gelegentliches Bürsten reicht vollkommen aus.

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